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Ein letztes Wiedersehen

Wieder eine schöne Literatur-Erfahrung: Mord im Herbst fühlte sich für mich bei der Wiederlektüre wie eine Reprise an – eine Rückkehr in die Welt Kurt Wallanders, obwohl ich mich von der Figur eigentlich längst verabschiedet hatte. Vielleicht hat mich die Erzählung von Henning Mankell auch deshalb so überzeugt, weil Wallander nach all den Romanen und Hörbüchern noch immer in meinem Kopf präsent war.

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Eine Gitarre, die gespielt werden will

Zuerst war ich skeptisch. Eine Hausmarke? Wahrscheinlich irgendwo in China produziert, klanglich eher in Richtung Sperrholz. Doch der Look hatte mich schon in der Thomann-App beeindruckt – was wiederum ein Alarmsignal sein könnte. Dann aber waren da diese Armauflagen zu sehen, die dazu beitragen sollen, dass sich das Instrument kleiner anfühlt und noch besser „im Arm“ liegt. Und der Preis (für Skeptiker möglicherweise ein No-Go) überzeugte meine Musikerseele schließlich endgültig.

Ein paar Klicks weiter, drei Werktage später, war das gute Stück da. Ich wurde Besitzer einer Harley Benton CLC-650SM-CE VS Solid Wood. Hier nun mein Test:

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Abschied vom liebsten Kommissar

Schließlich das Finale: Der Feind im Schatten ist weit mehr als nur der zehnte und letzte Fall um Kurt Wallander; es ist die Bilanz eines ganzen Lebens. Henning Mankell verknüpft einen hochpolitischen Spionagefall, dessen Wurzeln bis in die Zeit des Kalten Krieges zurückreichen, mit dem wohl privatesten und grausamsten Kampf, den Wallander jemals führen musste: dem Kampf gegen sein eigenes Vergessen.

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Vom Hörnerhannes bis zur Einsamkeit

Die Sprache ist einfach, aber nie billig oder klischeehaft. Sie macht das Zugeschneite noch einmal auf eine Weise sichtbar, die den Lesenden neue Erkenntnisse bringt – oder längst Verschüttetes wieder an die Oberfläche holt. Unser Leben ist eine Reise mit viel zu viel Gepäck. Vieles braucht es gar nicht, wie Robert Seethaler in Ein ganzes Leben beschreibt. Manche Last aber bleibt, und man muss Wege finden, mit ihr umzugehen. Ich habe die Geschichte um Andreas Egger mit großem Vergnügen gelesen – und das Buch beschäftigt mich auch Monate später noch.

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Arkadien auf Zeit

Der Roman von Hanns-Josef Ortheil war ein Zufallsfund in einer Rintelner Buchhandlung. Dabei hatte ich nicht einmal den Klappentext von Rom, Villa Massimo gelesen, sondern – angespornt vom Titelfoto – gleich die erste der drei Vorgeschichten aufgeschlagen. Mit Peter Ka fühlte ich mich verbunden, obgleich fünfzehn Jahre jünger, trotz eines äußerlich völlig anderen Lebens.

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