Erich Kästner und der Lügenbaron

Nach einem Besuch in Bodenwerder war klar: Ich muss mich noch einmal um den Lügenbaron kümmern. Im örtlichen Münchhausen-Museum erwarb ich eine wunderbare Ausgabe von Erich Kästner (1899–1974), der Münchhausen für kleine und große Leute neu erzählt hat. Die Geschichten wirken noch immer frisch und witzig – ich habe sie an einem Abend gelesen.

Erich Kästner und der Lügenbaron weiterlesen

Rosa, Karl und die verlorene Schlacht

Von Leseprojekten spreche ich meist im Zusammenhang mit einem einzigen Buch. Thomas Manns Zauberberg war für mich so eines: Ich habe ein paar Kapitel gelesen, das Buch beiseitegelegt, mich anderen Texten gewidmet – nicht, weil mich Hans Castorps Geschichte langweilte, sondern weil ich manchmal Abstand brauchte. Ähnlich ging es mir mit Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin, das mich über Jahre beschäftigte. Ich war fest davon überzeugt, dass auch November 1918 ein solches Kaliber sein würde. Doch ich habe mich getäuscht.

Rosa, Karl und die verlorene Schlacht weiterlesen

Die Wahrheit einer Lügnerin

Zweifelsohne ein gutes, ein sehr gutes Buch. Paulo Coelhos Beschreibung des Lebens der Mata Hari in Die Spionin zerstört den Mythos hundert Jahre später nicht – sie erhellt vielmehr die mögliche Innenwelt dieser beeindruckenden Persönlichkeit.

Die Wahrheit einer Lügnerin weiterlesen

Ein letztes Wiedersehen

Wieder eine schöne Literatur-Erfahrung: Mord im Herbst fühlte sich für mich bei der Wiederlektüre wie eine Reprise an – eine Rückkehr in die Welt Kurt Wallanders, obwohl ich mich von der Figur eigentlich längst verabschiedet hatte. Vielleicht hat mich die Erzählung von Henning Mankell auch deshalb so überzeugt, weil Wallander nach all den Romanen und Hörbüchern noch immer in meinem Kopf präsent war.

Ein letztes Wiedersehen weiterlesen