Arkadien auf Zeit

Der Roman von Hanns-Josef Ortheil war ein Zufallsfund in einer Rintelner Buchhandlung. Dabei hatte ich nicht einmal den Klappentext von Rom, Villa Massimo gelesen, sondern – angespornt vom Titelfoto – gleich die erste der drei Vorgeschichten aufgeschlagen. Mit Peter Ka fühlte ich mich verbunden, obgleich fünfzehn Jahre jünger, trotz eines äußerlich völlig anderen Lebens.

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Ein Blick hinter die Mythen

Die Germanen interessieren mich quasi seit Urzeiten. Als ganz junger Mensch habe ich selbstverständlich den fast schon legendären Was ist was-Band von Hans Reichhardt verschlungen. Irgendwie war mir das mit vielen Zeichnungen bebilderte Buch später abhandengekommen, mir fiel es vor kurzem wieder in die Hände. Nach der ersten Wiederlektüre war schnell klar: immer noch nett zu lesen, aber „aus der Zeit gefallen“.

Aus der Zeit gefallen: Germanen-Betrachtungen in den Siebzigerjahren.

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Blick auf Wallander von außen

Ich erinnere mich, dass ich damals fast ein wenig verstört in der Buchhandlung gestanden habe, blätternd in Vor dem Frost von Henning Mankell. Natürlich war ich längst von der Wallander-Reihe gepackt – und natürlich habe ich das Buch gekauft. Das ist inzwischen fast 25 Jahre her. Bei der Wiederlektüre zeigt sich nun: Es war eine gute Entscheidung. Mit Vor dem Frost wagt Mankell ein Experiment, das die Reihe für mich auf überraschende Weise abrundet.

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