Warum guter Humor harte Arbeit ist

Wenn sie Loriot lesen, strecken sie die Arme gen Himmel. Um den Meister zu ehren. Für die Szenen einer Ehe, für die wunderbaren Filme, überhaupt für alles, was er geschaffen hat. Loriot ist ihr gemeinsamer Fixstern. Aber auch die beiden Akteure – namentlich Moritz Netenjakob und Christoph Maria Herbst – stehen auf der Skala des gepflegten Humors ganz weit oben. Das hat auch die wunderbare Lesung in Bad Salzuflen gezeigt, der ich – ein Geschenk meiner Frau – jetzt beiwohnen durfte.

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Wallander gegen die digitale Bedrohung

Wenn ich heute den Begriff „Brandmauer“ höre, denke ich meist an die Abgrenzung politischer Parteien zur furchterregenden AfD. An die aber will ich gar nicht denken, jedenfalls nicht in meinen Mußestunden. Ich flüchte mich lieber in die Literatur, die mir ohnehin besser gefällt als der politische Zirkus. Für mich ist Die Brandmauer in erster Linie der achte Roman der Reihe um Kurt Wallander. Nach über zwanzig Jahren lese ich die Romane von Henning Mankell gerade zum zweiten Mal – und bin schon wieder komplett geflasht. Die Brandmauer habe ich mir diesmal allerdings als Hörbuch gegönnt, wobei es hier zwei maßgebliche Fassungen gibt. Aber dazu später mehr.

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Die Chiffre der Wendezeit

Auf einen solchen Roman habe ich lange gewartet: Die rechtschaffenen Mörder von Ingo Schulze ist die Chiffre der Wendezeit. Gehört hatte ich den neuen Schulze bei „Am Morgen vorgelesen“ im NDR; die Lesung von Sylvester Groth und Victoria Trauttmansdorff habe ich mir dann noch einmal „in Ruhe“ gegönnt. Klasse.

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