Für mich immer wieder faszinierend: Henning Mankell beherrschte die Kunst, mit wenigen Worten eine Atmosphäre zu schaffen, die den Leser frösteln lässt. In Hunde von Riga ist diese Kälte allgegenwärtig. Das Meer, auf dem der Fischkutter mit seiner dubiosen Besatzung dümpelt, ist eisig; die Gestalten in diesem Roman sind es ebenso. Selbst die Frau, in die sich Ermittler Kurt Wallander in diesem zweiten Teil der Reihe verliebt, strahlt kaum Wärme aus: Baipa Liepa.
Wenn die Kälte aus dem Osten kommt weiterlesen