Wer an Hermann Hesse denkt, dem kommen meist Weltbestseller wie Siddhartha, Der Steppenwolf oder Demian in den Sinn. Doch ein oft übersehenes, erzählerisch bemerkenswertes Werk seines Œuvres ist die Novelle Klein und Wagner. Erstmals im Oktober 1919 in der Zeitschrift Vivos Voco vorabgedruckt, markiert sie einen der radikalsten Wendepunkte in Hesses Leben und Schreiben. Ich habe den Text in einem Rutsch gelesen, war sofort drin in der Geschichte. Bis heute hält der Suhrkamp-Verlag ierlich lieferbar, zudem ist der Text auch als E-Book erhältlich. Doch was macht diese vergleichsweise schmale Novelle so zeitlos – und warum war sie für Hesse ein derart wichtiger Text?
Wer sich selbst entkommt, ist noch lange nicht frei weiterlesen