
T.C. Boyle hat sich in seinen Romanen immer wieder für die Schnittstellen von Natur, Wissenschaft und Gesellschaft interessiert. In Die Terranauten nimmt er ein Experiment in den Blick, das gleichermaßen fasziniert und verstört: Acht junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden in einer riesigen Glaskuppel für zwei Jahre von der Außenwelt abgeschottet. Sie sollen beweisen, dass ein Leben in einem geschlossenen Ökosystem möglich ist – als Modell für künftige Weltraummissionen, aber auch als visionäre Antwort auf ökologische Krisen.
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