Ich sehe mich im Sommer auf einer Liege im Garten. In den Händen halte ich ein Buch – für mich das Buch, wie sich bald herausstellen sollte: Der Name der Rose von Umberto Eco. Es muss irgendwann um 1990 gewesen sein, in den Monaten zwischen Bundeswehr und Studium. Das Leben insgesamt war erstaunlich schön, aber doch ziemlich kompliziert, was in dieser Phase wohl völlig normal ist.
Ausflüge – ich sage bewusst nicht Fluchten – in die Literatur gehörten damals längst zu meinem Alltag. Während viele meiner Altersgenossen ihre Freizeit vor allem mit Filmen verbrachten, zog es mich immer wieder in Bücherwelten.
Warum Der Name der Rose mein Lieblingsbuch ist weiterlesen