Hype, Bauchgefühl und dann doch das richtige Rad

Eigentlich wollte ich dem Hype folgen und mir ein Gravelbike zulegen. Der Gedanke gefiel mir: Rennrad trifft Mountainbike. Hoffentlich – so dachte ich – spielt das nahende Alter bei der Kaufentscheidung keine Rolle. Denn die Wahrheit ist: Beides wollte ich schon immer ausprobieren. Schnelle Trails. Schneller, flacher Asphalt. Vor zwei Jahren stand ich schon einmal vor einem Mountainbike – und habe dann gekniffen.

Befeuert von gefühlt hunderten YouTube-Videos war es jetzt so weit. Die erste Probefahrt auf einem Gravelbike von Cube hat mir dann auch richtig gut gefallen: der Lenker, die Schaltung – irgendwie alles ziemlich cool. Und fahren lässt sich so ein Teil ebenfalls erstaunlich gut, das zeigte schon die kurze Runde.

Warum es am Ende trotzdem ein Trekkingbike wurde? Dieses kleine Quäntchen mehr. Das Allroad fuhr sich nicht nur gut, sondern sehr gut. Irgendwie so, als wäre es genau für mich gemacht. Schnell ist es auch – und der Händler meinte, ich könne damit problemlos mal in den Waldweg abbiegen und auch rauere Strecken fahren. Dazu kommt: Es ist alltagstauglich. Und das hat am Ende den Ausschlag gegeben.

Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer eines Cube Nature EXC Allroad in „seasalt ’n’ pyrite“. Ein wunderbares Teil. Kein E-Bike – damit kann ich mich (noch) nicht anfreunden –, aber eines mit 20 Gängen, ordentlich Shimano-Technik und hydraulischen Bremsen.

Die ersten Touren habe ich schon hinter mir: kleinere Runden Richtung Rodenbeck und eine Fahrt mit der Familie auf dem Weserradweg. Und was soll ich sagen? Es macht ziemlich viel Spaß.

Kostenpunkt: 1.199 Euro.

Und die Sache mit dem Gravel?
Die kommt später.


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