
Kann man einem Autor nach seinem Tod noch Neues entlocken? Ja, zumindest wenn es Heinrich Böll betrifft. 1985 gestorben, veröffentlicht die Familie nun seine Kriegstagebücher aus den Jahren 1943 bis 1945 – in einer Form, die bislang unveröffentlicht war. Der Band Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind (Kiepenheuer & Witsch, 2017) ist eine seltene Gelegenheit, den jungen Böll hautnah zu erleben.
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