Zwischen Laut und Leben

Vielleicht würde es ja reichen, einfach die Alben zu hören – sich einzulassen auf diese Stimme, die ihre Themen in Töne gießt, mal brüchig, mal trotzig, mal zärtlich. Ich weiß es noch: damals im WDR-Rockpalast. Ich saß gebannt vor dem Fernseher, als dieser unbeholfen wirkende Mann über die Bühne hüpfte. Jetzt oder nie mochte ich sofort – wegen dieser Stimme, die eigentlich nicht singt, jedenfalls nicht so, wie ich mir Gesang bis dahin vorgestellt hatte. Natürlich musste es die Musikkassette sein, 4630 Bochum. Und dann kamen Flugzeuge im Bauch, Alkohol, Amerika, Mambo. Die früheren Alben lernte ich erst später kennen, die späteren habe ich alle gekauft.

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